MZ-ES300

Historische Daten

Nur knapp 8 000 Motorräder der hubraumgrößten MZ wurde zwischen 1963 und 1965 in Zschopau gefertigt. Schwer zu bewältigende Probleme mit der Kühlung des Motors führten u.a. dazu, dass MZ die Produktion des ES-Modells mit der kürzesten Bauzeit einstellte.

Merkmale

Für die 300er ES wurde der Zylinder des 250er MZ-ES Motors (Strich 1) auf 293ccm aufgebohrt, der Kolbenhub vergrößert und ein größerer Vergaser montiert. Dadurch standen dem Fahrer 18,5 PS zur Verfügung, die das Motorrad bis auf 120 km/h beschleunigten. Die seitlichen und hinteren Verkleidungen,Packtaschen und Rücklicht wurden von der ES250 (Strich 0) übernommen.

Probleme beim MZ-ES Betrieb

  • Vielen MZ-ES Besitzern fehlen Dokumente für Betrieb und Restauration ihres Motorrades. Das sind z.B. Übersichten zu technischen Daten und Anleitungen, wie man die ES bedient und repariert. Sie geben Auskunft über die Leistung und Hubraum für den Versicherer und die Kfz-Steuer, das Kraftstoff-Zweitaktöl-Mischverhältnis für die Betankung, das richtige Getriebeöl, den Wärmewert und Elektrodenabstand der Zündkerze und die korrekte (Ersatz-) Teilebezeichnung für Bestellungen.
  • Alterserscheinungen und Verschleiß an Blech- und Chromteilen und Motoren der ES sowie Fehlteile erfordern eine Ersatzteilbestellung bzw. Restauration. Doch der VEB Motorradwerk Zschopau existiert nicht mehr und liefert keine Ersatzteile aus. Geeignete Firmen zur Unterstützung bei der Restauration sind vielen jüngeren ES-Besitzern unbekannt.
Foto MZ-ES300

mz-es.de hilft bei Betrieb und Restauration

  • Kontaktdaten von Firmen, die bei Betrieb und Restauration helfen: in der linken senkrechten blauen Navigationsleiste des mz-es.de Portals nach Dienstleistungen und Postleitzahlen geordnet zu finden